texter.at

Texte mit Format: Weniger ist mehr

Filed under: PR-Text — mn @ 8. April 2004

Die vielen Formatierungsmöglichkeiten bei Textprogrammen faszinieren Anwender häufig so sehr, dass zu viel davon Gebrauch gemacht wird. Um dem Wesentlichen Ausdruck zu verleihen, sollte man Formatierungen nur spärlich einsetzen.

Mit Formatierungen lassen sich zusätzliche Akzente setzen und Inhalte können unterschiedlich gewichtet werden. Hat der Leser aber einen Text mit einer Vielzahl von Formatierungen vor sich, wie bspw. fett, kursiv, unterstrichen, Kapitälchen, große Schrift, kleine Schrift etc., sucht er meist vergeblich nach den Kernaussagen.

Einfache Tipps

Es gibt keine Patentrezepte, wie man einen Text so formatiert, dass er genau das transportiert, was man sagen möchte. Folgende Richtlinien sind jedoch hilfreich:· Nie mehr als drei Schriftarten verwenden!· Nie mehr als drei Schriftgrößen verwenden!· Den Inhalt auf maximal drei Aussagebereiche reduzieren!Bei drei Schriftgrößen kann der Leser den Text auf den ersten Blick strukturieren. Er liest: Überschrift, Zwischentitel und Fließtext. Meist sind Überschrift und Zwischentitel fett formatiert. Unterstreichungen, Kapitälchen oder Versalien sollten in einer Überschrift vermieden werden, weil sie schwer leserlich sind.

Bleiwüsten meiden

Bei längeren Fließtexten, insbesondere für den O­nlinebereich, muss man darauf achten, dass keine „Bleiwüsten“ entstehen. Solche Abschnitte ohne Struktur überfordern den Leser. Formatieren Sie einzelne aussagekräftige Wörter oder Phrasen fett, um die Aufmerksamkeit des Lesers zu steuern. Ganze Sätze fett zu setzen, ist allerdings kontraproduktiv.Ein kursiver Text lockert ebenfalls den Satz auf und wird häufig in Zusammenhang mit Zitaten verwendet. Im o­nline-Bereich sollte man damit jedoch sparsam umgehen, da kursiver Text am Bildschirm oft schwerer zu lesen ist.